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Spektakuläres Finale! beim FBM Cup

Spektakuläres Finale!

Am Freitag war es also soweit. Die erste Saison des 3R Team Cup hatte ein Ende gefunden, aber was für eines.
Auf Aston Club haben wir eines der spannendsten Rennen der ganzen Saison erleben dürfen.
Pünktlich um 20 Uhr startete die Qualifikation in der sich P. Nawrocki vor Dicks und Kreutz die Pole gesichert hatte. Der Unterschied zwischen den ersten 3 waren 9 Hundertstel.


Das gesamte Fahrerfeld war nur eine Sekunde auseinander, was ein spannendes Rennen zu erwarten ließ.
Im Sprintrennen starteten 14 Fahrer. Direkt in der ersten Kurve ging auch schon das Gedrängel los. P. Nawrocki musste die Führung an R. Dicks abgeben auch P. Kreutz ging an ihn vorbei. D. Topka machte gleich 2 Plätze gut und schob sich vor auf Rank 6. K. Wilson der sich an Daniel Rekow vorbei schleichen wollte hatte wegen einer leichten Berührung Müh und Not den Anschluss des Feldes nicht zu verlieren. Wo gegen D. Rekow auch 2 Plätze gut machen konnte und vorerst auf den 8 Platz weiter fuhr. Pechvogel war O. Sabra deren Bolide verschwand nach der ersten Kurve von der Strecke so das er erst wieder im 2. Rennen dabei sein konnte. Ab der 3. Runde waren dann die Reifen bei P. Nawrocki auf Betriebstemperatur und zog an Kreutz und Dicks vorbei.


3 Runden lang gab es einen wunderschön anzusehenden Fight zwischen den ersten drei Fahrern bis P. Nawrocki im Aston S einen heftigen Slide ansetzte. R. Dicks der direkt hinter ihm fuhr, war gezwungen von der Idealline zu fahren, um einen Unfall zwischen ihm und Nawrocki zu vermeiden. Allerdings konnte er es nicht mehr verhindern, in einem der im Aston S stehenden Reifenreihen einzuschlagen. Nach dem das komplette Feld an ihm vorbei fuhr, reihte er sich hinten an fuhr in die Box und konnte das Rennen noch mit einer Runde Rückstand beenden. Lachender dritter war in diesem Falle P. Kreutz. Er fuhr auf Position eins vor und versuchte mit allen Mitteln Nawrocki hinter sich zu behalten. Der machte aber schon in Runde 7 kurzen Prozess und führte von da an ungehindert das Feld an. Aber nicht nur ganz Vorne gab es blutige Zweikämpfe.

 

In Runde 8 musste F. Pieszkalla um den 4. Platz bibbern als A. Falkenhain wieder einmal einen Angriff machte. In der ersten weiten 180 Grad Kurve zog Falkenhein an ihm vorbei. Pieszkalla probierte direkt dahinter zu bleiben um in der nächsten Kurve einen Konter anzusetzen. Der ging leider ins Schwarze. Pieszkalla traf den Hinterreifen von Falkenhain und schlug mit der Front in die Mauer. Glücklicher weise blieben Aufhängung und Reifen intakt und er konnte direkt weiter fahren. Am Ende holte er sich noch den 10. Platz vor Meifert und Dicks. Während dieser ganzen Vorfälle fuhren 2 Fahrer gemütlich ihre Runden. D. Topka und Daniel Rekow vom RD- Racing Team. Runde für Runde blieben sie auf Platz 5 und 6. Erst in der 13. Runde musste sich Daniel Rekow dem schnelleren S. Schäfermeier geschlagen geben. Durch zu heiße Reifen kam er immer wieder zu stark ins Rutschen und musste an vielen Stellen zwangsweise vom Gas gehen. Am Ende hielt er 2 Sekunden Vorsprung vor K. Egloff und kam 16 Sekunden hinter dem Erstplatzierten als Siebter ins Ziel.


Damit stand es fest. Egloff startete im Hauptrennen von der ersten Position aus. Diese behielt er aber nicht einmal bis zum Ende der Start und Ziel geraden. Daniel Rekow zog an dem mit 50 kg Zusatzgewicht bestückten Egloff problemlos vorbei. Damit durfte D. Rekow seine ersten Führungskilometer im 3RTC genießen. Weiter hinten ging es weniger reibungslos zu. P. Kreutz schaffte es weniger sauber durch die erste Kurve und verlor gleich einmal 3 Plätze an Boden. Kurz darauf berührte R. Dicks M. Meifert im Aston S. Beide drehten sich und mussten von ganz hinten das Rennen wieder neu aufnehmen.
Am Anfang der Zweiten Runde musste D. Rekow seine Führung wieder abgeben. Der, im Windschatten fahrende K . Egloff zog wieder vorbei. Zu weit hinausgetrieben setzte sich nach dem Aston S auch Falkenhain vor Rekow und Ecken drängelte sich mit einem brisanten Bremsmanöver vor Start und Ziel auch noch vor ihm. Dies ließ D. Rekow aber nicht auf sich hocken und fuhr aus dem Windschatten heraus nach Start und Ziel wieder an beide vorbei. Das gleiche wiederholte er kurz darauf anfangs der 5. Runde mit Egloff und fuhr ab dann bis zur 12. Runde auf dem 1. Platz dem Feld voran. Nicht weniger unspektakulär verlor in der 4. Runde Mika Meifert im Aston S die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug brutal in die Mauer ein. Er stellte sein Wagen ab und beendete damit, für sich die erste Saison des 3RTC. Auch ein frühzeitiges Aus gab es für K. Wilson der in seiner 7. Runde das Rennen wegen mehrfachen Unfällen aufgab.
Währenddessen fuhr der Gewinner aus dem Sprintrennen, ganz still und heimlich bis auf Platz 3 vor und lauerte nur auf die Chance sich ganz nach vorne zu mogeln.

 

Er zog es aber vor, in der 9. Runde in einem Zweikampf einen gewaltigen Schlenker zu machen und verlor gleich wieder einige Plätze. Ab der 10. runde fingen dann die regulären Boxenstopps an. Als erste gingen Nawrocki und Egloff an die Box. Am Ende der 13. Runde war es dann soweit. D. Rekow musste die Führung an A. Falkenhain abgeben. Im bitteren Zweikampf konnte er noch seinen 2. Platz vor Ecken behalten bevor er auch diesen in der 14. Runde verlor. Auch F. Pieszkalla zog vorbei als D. Rekow in der 180 Grad Kurve nach Start und Ziel ins trudeln kam. Das Ende, des so gut laufenden Rennen gab es dann im Zweikampf mit P. Kreutz, als Rekow den Bremspunkt (in Runde 16) auf die 18 Grad Kurve verpasste und mit Vollbremsung ins Rutschen kam, sich weg drehte und in die Reifenmauer einschlug. Ohne größeren Schaden davon zu tragen und einen sofort drauf folgenden Boxenstopp musste er das Rennen von ganz hinten wieder aufnehmen. Nach dem alle Fahrer ihren Pflichtstopp absolviert hatten war P. Nawrocki die Person auf der das Rampenlicht viel. Denn er fuhr direkt hinter dem noch führenden A. Falkenhain. Nach vielen Zweikämpfen und einem fehlerfreien Fahrens setzte er sich in der 24. Runde endgültig an die Spitze und holte sich letztendlich vor Falkenhain den 2. Sieg und damit den Doppelsieg am Letzten Renntag der Saison I des 3RTC´s.
Trotz des Doppelsieges von P. Nawrocki reichte es am Ende des Tages nur für den Einzelsieg, aber nicht für den Gesamtsieg. Diesen holte sich das Team TOP mit den Fahrern A. Falkenhain und P. Kreutz die 2 fantastische Rennen gefahren sind. Mit 120 Punkten stehen sie einen Punkt vor dem Tschibo Racer Team (119 P.). Der dritte Platz, mit 116 Punkten ging an Xcite Racing #01 die damit genug Punkte eingefahren haben und sich die Teammeisterschaft holen.
Platz 1: Xcite Racing #01 Punkte: 1177
Gewinner der Einzelwertung ist O. Schäfermeier. Er hat am Ende 567 Punkte und 2 Punkte Vorsprung vor Kevin Egloff (565 P.). Auf den dritten Platz ist M. Ecken mit 551 Punkten. Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf weitere spannende Zweikämpfe in Saison II.

Quelle: http://johndoe-jd.de